reflections

Die Wandlung des Hinduismus

bis ca. 1500 v. Chr. (die vorarische Periode):
Die Hindus bezeichnen ihre Religion als Dharma und dies ist "santana" (uralt und ewigwährend). Der Hinduismus beginnt während des 26.-15. Jahrhunderts vor Christus und war zu dieser Zeit die Religion der indischen Ureinwohner. Diese "neue" Religion wurde jedoch im 22. Jahrhundert v. Chr. durch die einwandernden Arier ein wenig verändert.

1500-700 v. Chr. (die vedische Periode)
In der Religion der Arier glaubten diese vermutlich am Anfang nur an einen Gott (monotheismus). Die arische Religion schloss sich aber am Schluss dem Glauben der Inder an mehrere Götter (polytheismus) an. Um 900 v. Chr. entstand die erste Sammlung der vedischen Hymnen. Für die "magischen" Opferrituale wurden Priester benötigt, welche sofort die erste Kaste gründeten, um sich von dem "normalen" Volk abzusetzten.

700-400 v. Chr. (die unpanischadische Periode)
In dieser Zeit veränderte sich nichts in der Religion. Das Volk aber stritt mit den Priestern wegen der neuen Kastenordnung.
400 v. Chr.- 200 n. Chr. (Erneuerung der neuen Bhakti-Religion)
Die Religion veränderte sich so, das aus dem Glauben an mehrere Götter (politheismus) ein Glaube an einen persönlichen Gott entsteht (Vasudeva-Kult). Seit 400 v. Chr. wurde erlaubt, das Bilder und göttliche Sybole in den Tempeln angebracht wurden.

200-1200 n. Chr. (die puranische Periode)
Der Hinduismus breitet sich nach Südostasien und Indunesien aus. Die Götter Vishnu und Shiva werden immer mehr verehrt. In dieser Zeit lebte einer der bedeutendsten Philosophen Indiens.

800-1600 n. Chr. (die muslimische Periode)
Der aus Persien einströmende Islam und die immer steigende Spannung zwischen den einzelnen Kasten sorgten für große soziale Probleme in Indien. Die Versuche, den Islam mit dem Hinduismus komplett zu verbinden scheiterten. Die Sikh-Bewegung (monotheistische Religion des Guroo Nanak) verbindet nur einzelne Teile der beiden Religionen. In dieser Zeit wird auch die Witwenverbrennung, Kionderheirat und Bilderverehrung kritisiert.

18. Jahrhundert
Es wurden kritische Lieder über die Kastenordnung von den bekanntesten Theologen und Dichter Indiens komponiert.

1760-heute (die Neuzweit)
In der Zeit, wo die Briten Indien besetzten, erkennt man Anzeichen der Christlichen Sitten und monothes#istische Züge. Swami Vivekananda gründete die erste Hinduistischen Gemeinden aussenhalb Asiens (in Großbritannien und den USA). Zur Befreiung von den Briten führte das sehr große Bemühen des Politikers und religiösen Reformers Mohandas Karamchand Ghandhi.

6.9.06 14:20

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