reflections

Hinduismus

Allgemeines

Der Hinduismus ist eine der Weltreligionen. Er ist eine Religion, die vor über 3000 Jahren entstand und von dem Glauben der Arier verändert wurde.
Die Inder nennen ihre Religion „sanatana dharma“, was ewige Religion bedeutet. Im Gegensatz zu anderen Religionen kennt der Hinduismus kein allgemein verbindliches Bekenntnis und (theoretisch) keine individuellen Bekehrungen. Allen Hindus gemein ist die Verehrung der Veda oder Veden (die ältesten heiligen Schriften). Grundlegend sind im Hinduismus die Lehre vom Karma und der Wiedergeburt. Die Hindus glauben an die sich wiederholende Weltperioden, deren jede vier Weltzeitalter umfasst, in denen sich die Religion, die Rechtschaffenheit und die Lebensumstände der Menschen zunehmend verschlechtern: Krita (das goldene Zeitalter), Treta, Duapara und schließlich das Kali-Yuga (die Zeit des Verfalls). Am Ende dieser Zeit wird die Welt durch einen Großen Brand zerstört und nach einer Periode der Ruhe beginnt der geschilderte Weltprozess von neuem.
Im Hinduismus gibt es eine Kastenordnung, die entstand, als die weißen Einwanderer (Arier) die dunklen Ureinwohner unterwarfen. Am Anfang gab es vier verschiedene Kasten, sie am Schluss in über 3000 Schichten gesplittert sind. Diese haben in jedem Land andere Struckturen.

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Die 4 Lebensziele im Hinduismus

Es gibt im Hinduismus vor allem vier Lebensziele:

1. Ein rechtschaffenes Leben im Einklang mit moralischen
Grundsätzen (dharma)
2. Der Erwerb und die Weitergabe von materiellem Wohlstand im Rahmen von Familie und Gesellschaft (artha)
3. Der Genuss von Sinnesfreuden (kama)
4. Die Befreiung aus dem Rad der Wiedergeburten und aus der fundamentalen Unwissenheit (moksha)


Die letzte Lebensweise wird als die höchste eingestuft, die erste Lebensweise gilt als Grundlage. Es gilt als erstrebenswert alle vier Ziele im Auge zu behalten und ein ausgewogenes Maß von allen vier Lebensweisen zu verwirklichen.

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Die Wandlung des Hinduismus

bis ca. 1500 v. Chr. (die vorarische Periode):
Die Hindus bezeichnen ihre Religion als Dharma und dies ist "santana" (uralt und ewigwährend). Der Hinduismus beginnt während des 26.-15. Jahrhunderts vor Christus und war zu dieser Zeit die Religion der indischen Ureinwohner. Diese "neue" Religion wurde jedoch im 22. Jahrhundert v. Chr. durch die einwandernden Arier ein wenig verändert.

1500-700 v. Chr. (die vedische Periode)
In der Religion der Arier glaubten diese vermutlich am Anfang nur an einen Gott (monotheismus). Die arische Religion schloss sich aber am Schluss dem Glauben der Inder an mehrere Götter (polytheismus) an. Um 900 v. Chr. entstand die erste Sammlung der vedischen Hymnen. Für die "magischen" Opferrituale wurden Priester benötigt, welche sofort die erste Kaste gründeten, um sich von dem "normalen" Volk abzusetzten.

700-400 v. Chr. (die unpanischadische Periode)
In dieser Zeit veränderte sich nichts in der Religion. Das Volk aber stritt mit den Priestern wegen der neuen Kastenordnung.
400 v. Chr.- 200 n. Chr. (Erneuerung der neuen Bhakti-Religion)
Die Religion veränderte sich so, das aus dem Glauben an mehrere Götter (politheismus) ein Glaube an einen persönlichen Gott entsteht (Vasudeva-Kult). Seit 400 v. Chr. wurde erlaubt, das Bilder und göttliche Sybole in den Tempeln angebracht wurden.

200-1200 n. Chr. (die puranische Periode)
Der Hinduismus breitet sich nach Südostasien und Indunesien aus. Die Götter Vishnu und Shiva werden immer mehr verehrt. In dieser Zeit lebte einer der bedeutendsten Philosophen Indiens.

800-1600 n. Chr. (die muslimische Periode)
Der aus Persien einströmende Islam und die immer steigende Spannung zwischen den einzelnen Kasten sorgten für große soziale Probleme in Indien. Die Versuche, den Islam mit dem Hinduismus komplett zu verbinden scheiterten. Die Sikh-Bewegung (monotheistische Religion des Guroo Nanak) verbindet nur einzelne Teile der beiden Religionen. In dieser Zeit wird auch die Witwenverbrennung, Kionderheirat und Bilderverehrung kritisiert.

18. Jahrhundert
Es wurden kritische Lieder über die Kastenordnung von den bekanntesten Theologen und Dichter Indiens komponiert.

1760-heute (die Neuzweit)
In der Zeit, wo die Briten Indien besetzten, erkennt man Anzeichen der Christlichen Sitten und monothes#istische Züge. Swami Vivekananda gründete die erste Hinduistischen Gemeinden aussenhalb Asiens (in Großbritannien und den USA). Zur Befreiung von den Briten führte das sehr große Bemühen des Politikers und religiösen Reformers Mohandas Karamchand Ghandhi.

1 Kommentar 6.9.06 14:20, kommentieren

Kastenordnung

Die dunkelhäutigen Ureinwohner wurden durch die weißen Einwanderer (Arier) unterworfen und diese gründeten die sogenannte Kastenordnung, die am Anfang lediglich aus vier Klassen bestand und am Schluss in über 3000 Schichten gesplittert wurden, welche in jedem Land andere Strukturen haben.
Die anfänglichen Klassen waren:

1.Die Brahamen, zu welchen die Priester gehörten, die das Studium und der Lehre der Veden (der ältesten Schriften) erlaubt war.

2. Die Kschatrijas, welche das Volk schützen sollten. Sie durften die Veden auch studieren. Diese Klasse bestand aus Fürsten und Kriegern.

3. Diese Klasse bestand aus Bauern und Kaufleuten, die sogenannten Vaischjas. Sie waren für Viehzucht, Ackerbau und Handel zuständig. Ihnen waren die Veden auch noch zugänglich.

4. Die Schudras durften sich nicht mehr mit den Veden befassen.

(5. Zusätzlich gab es noch die Parias, die auch Kastenlose, Unberührbare genannt wurden. Aber selbst hier gab es noch untere Klassen. Wenn ein Pariafür einen anderen die Wäsche wäscht, darf er diese Arbeit nur Nachts verrichten und diese Leute durften sich tagsüber nicht sehen lassen.

Für Gläubige Hindu ist die Kastenordnungeine verbing#dliche Lebensform, denn jede Kaste hat ihre eigenen Pflichten unf#d Moralgesetze zu erfüllen.
Aus den Kasten heraus darf nicht geheiratet werden.

6.9.06 14:32, kommentieren

Die Witwenverbrennung

Auch Sati genannt. Sati wurde erstmals 510 n. Chr. nachgewiesen. Als ihn die Briten 1828 verboten, verlor sich dieser Brauch schnell.
Niccoló de Conti, der zwischen 1414 und 1439 den gesamten Orien bereiste, beschrieb eine Wiwenverbrennung so:
"Sie nehmen Frauen unter der Bedingung, daß diese mit ihren Tode das Leichenbegräbnis schmücken, was keine geringe Ehre ist. Der Tote wird in einen ausgeschmückten Raum gebracht,und über ihr errichtet man einen Scheiterhaufen aus wohlriechendem Holz. Dieser wird angezündet; die Frau ist heiter inmitten der Posaunen, Trompeten und gesänge, wie es sich für sie schickt beim singen um das Feuer herum in zahlreicher Gesellschaft. Beim Scheiterhaufen steht ein Priester, der viele Dinge sagt über die Verachtung des Lebens und über den Tod (er verspricht, daß mehr Freuden und mehr Reichtümer sie nach dem Tode mit dem Gatten erwarten), und in dieser Weise stärkt er sie. Nachdem sie mehrmals den Scheiterhaufen umschritten hat, entkleidet sie sich, wäscht sich, legt ein weißes Gewand an und springt, von dem Priester dazu ermutigt, ins Feuer. Wenn einige ängstlicher sind, weil sie schon andere sahen, die sich von Schnerzen im Feuer schwanden, werden sie mit Gewalt den Flammen übergeben."

1 Kommentar 6.9.06 14:50, kommentieren



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